Goldener Reiter
Der Goldene Reiter ist ein Reiterstandbild, welches den sächsischen Kurfürsten und polnischen König August den Starken zeigt, wie er in römischer Rüstung in Richtung des polnischen Königreiches reitet. Der Füst wird hierbei in Über-Lebensgröße dargestellt.
Die Statue wurde von 1732 bis 1734 von Ludwig Wiedemann aus Kupfer gefertigt und feuervergoldet. Der Sockel wurde von Zacharias Longuelune entworfen und 1735 wurde der Grundstein dafür gelegt. Bereits ein Jahr später wurde das Denkmal enthüllt.
Erstmals restauriert wurde das Reiterstandbild 1884 durch Constantin Lupsius und er vollendete in diesem Jahr auch den Sockel.
Von 1943 bis 1944 wurde das Denkmal zerlegt und ausgelagert, aber 1953 bis 1953 durch den Bildhauer Walter Flemming wieder zusammengesetzt, restauriert und anschließend aufgestellt.
1965 wurde der Reiter mit Blattgold überzogen und bisher letztmalig von 2001 bis 2003 restauriert.