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Russisch-Orthodoxe Kirche

Die Russisch-Orthodoxe Kirche des Heiligen Simeon vom wunderbaren Berge wurde zwischen 1872 und 1874 an der heutigen Fritz-Löffler-Straße im Dresdener Ortsteil Südvorstadt errichtet. Die Architekten waren Harald Julius von Bosse, ein russischer Staatsrat deutscher Herkunft und Karl Weißbach. Ihren Namen hat die Kirche daher, dass der russische Staatsrat Simeon Wikulin etwa 70% der Bausumme spendete und die Kirche dann nach seinem Schutzpatrin, dem heiligen Simeon vom wunderbaren Berge, benannt wurde.

Im Jahr 1875 nahm Zar Alexander II. an einem Gottesdienst in der Kirche teil, da er auch an der Finanzierung beteiligt gewesen war.

Heute hat die Gemeinde rund 1.000 Mitglieder und von 1985 bis 2007 wurden die Kirche umfangreich saniert und rekonstruiert, was ca. 1 Million Euro kostete.

Dieser Artikel wurde am 16.12.2007 aktualisiert.

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